Freitag, 7. März 2008

Stoffe, Stoffe, Stoffsucht....



Wir QuilterInnen surfen ja gerne durchs Internet und finden da immer wieder interessante Seiten. Eine Internet-Seite besuche ich sehr gerne, das ist die Seite von Susanne. Sie beherrscht sehr gut das Maschinenquilten und hat immer wieder sehr schöne textile Kunststücke zum Anschauen. Besonders gut gefällt mir der Quilt "Kakaobohne", der in der freien Schneidetechnik gearbeitet ist. Der "hätte" mich dazu animiert, auch einmal in diese Richtung etwas auszuprobieren. Ja , aber....

Der Wille war da, eine Idee rasch geboren, es fehlten nur noch die Stoffe. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es mit Stoffen zu spielen. Also, ab in den Stoffschrank und darin wühlen. In diesem Schrank verstaue ich aber auch viele Sackerl mit bereits angefangenen Quiltprojekten (ich probiere immer gerne etwas Neues aus, leider...). Ja, und auf einmal hatte ich so ein Sackerl aus Birmingham in der Hand, schau mal rein und entdecke voll Freude das Stoffpaket "Gilded Snowballs Quilt" von Kaffe Fassett aus dem Buch "Quilts in the Sun". Plötzlich hatte ich mein neues Vorhaben völlig vergessen, mich an meine Maschine gesetzt, an meinen Snowballs weitergenäht und dabei an die schönen Tage in Birmingham gedacht. Auch heuer werde ich im August das "Festival of Quilts" in Birmingham besuchen. Ich freue mich schon riesig. Und vielleicht ist mein Snowball-Quilt auch bis dahin fertig.




Dienstag, 4. März 2008

Mannersdorfer Kreativtag

Am Samstag, dem 23. Februar 2008, fand auf Einladung der lieben Hanna und der Schoolhouse Quilter - Andrea, Brigitte und Sally - bei herrlichem Wetter im Veranstaltungssaal der Gemeinde Mannersdorf ein gemeinsamer Kreativtag mit den Windradquiltern - Uta, Claudia, Gerlinde und Beate -, meiner Schwester Judith und mir statt.

Wir Patchworkerinnen sind ja immer froh, etwas Neues, insbesondere neue Techniken kennen zu lernen. Und so hat Hanna uns am Vormittag die Herstellung von Fabric Paper und Tyvek Perlen gezeigt, die die Grundlage für einen schönen Bucheinband bieten.

Nach einem gemeinsamen leckeren Mittagessen bei Hanna durften wir einige ihrer Quiltarbeiten bewundern – wirklich wunderschöne Stücke! Danach gab es noch einen kleinen Abstecher zu Brigitte, die uns auch sehr mit ihren Quilts begeisterte. Nach so viel schönen Arbeiten gab es dann Kaffee und einen hervorragenden Apfelstrudel von Andrea mit anschließendem Show & Tell der Gäste. Am Nachmittag nähten wir alle nach Hannas Anleitung noch einen Engel. Es wurde geplaudert, gelacht, gescherzt und noch Pizzaecken genossen. Leider verging dieser Tag wieder viel zu schnell. Ich danke Dir liebe Hanna für diesen schönen Tag, den Judith und ich gemeinsam mit den Schoolhouse Quiltern und den Windrad Quiltern verbringen durften!!!!

Freitag, 22. Februar 2008

Connys Quiltschule

Bei unserem gestrigen Treffen der Patchworkschwestern stand ein Workshop zum Thema "Paper Piecing" auf dem Programm. Ort des textilen Geschehens war mein Wohnzimmer, das Platz für sechs nähsüchtige Damen bot. Nach einer kurzen Lagebesprechung in der Küche bei Kuchen und Café zogen wir dann weiter ins Wohnzimmer, wo schon drei Nähmaschinen auf ihren Einsatz warteten. Unter der "strengen" Aufsicht unserer Frau Lehrerin Conny ging es an die Arbeit. Da wurde gesteckt, genau geschaut (oder vielleicht auch nicht), genäht, leider auch getrennt, weil irgendwo ein kleines Eckerl Stoff fehlte, aber auch gescherzt und gelacht über die eigenen Fehler. Nach ca. drei Stunden "schweißtreibender" Arbeit (oder war die Heizung doch zu hoch aufgedreht?!) kamen wunderschöne, fast fertige Blöcke zum Vorschein. Die Schwestern strahlten und unsere Conny zeigte sich zufrieden mit unseren Arbeiten. Zum Ausklang und zur Belohnung gab es dann auch noch einen kleinen Snack. Und ich darf mein Lehrstück vorzeigen:

Dienstag, 12. Februar 2008

Das große Quilten…

Nachdem mein Challenge-Projekt bereits seit Wochen fertiggenäht ist, stellt sich jetzt die Frage, wie quilte ich nun. Eines ist klar, auf jeden Fall alles mit der Maschine. Zeitschriften, Bücher, Internet-Seiten werden durchsucht, am Papier geübt, auf Folien gezeichnet und auf den Stoff gelegt, immer auf der Suche nach dem richtigen Quiltmuster. Gestern war es dann so weit, ich habe die ersten Quiltschritte gesetzt.

Freitag, 18. Januar 2008

Challenge

Die Patchworkgruppe „Windradquilter“ aus dem wunderschönen Weinviertel/Niederösterreich hat mich zu einem „Half-Yard-Challenge“ (entworfen von Sharon Hultgren, veröffentlich in „Love of Quilting“ 1/2/2006 von Fons & Porter) eingeladen. Diese Einladung habe ich sehr gerne angenommen, da mir die Gruppe ans Herz gewachsen ist und ich hier sehr, sehr liebe Freundinnen gefunden habe.
Der Challenge setzt sich aus 5 Farben in Quadraten, kleinen Dreiecken und großen Dreiecken zusammen und hat die Größe von ca. 1 x 1 Meter. Ich habe mich für Batikstoffe entschieden und bin schon fleißig am Nähen. Ich verrate hier nur die Stoffe, die Umsetzung de Challenge bleibt aber ein Geheimnis, das ich erst in den nächsten Monaten lüften kann.

Donnerstag, 17. Januar 2008

„Rügen"

„Die Tasche ist nun fertig, aber wie werde ich sie nennen?“ Dann sah ich im Fernsehen eine Dokumentation über die Insel „Rügen“, über ihre schönen Strände, die neu renovierten Bauten. Da war doch auch der passende Namen für meine Tasche: „Rügen“.
„Rügen“ ist aus sandfarbigem Baumwollstoff mit einem Quiltmuster aus Steinen und Schnecken mit Rayonfaden gequiltet. Sie ist mit einem starken Vlies verstärkt, so dass sie dadurch einen guten Stand hat. Die Größe ist ca. 40 cm breit, 36 cm hoch und 10 cm tief.
Stundenlang saß ich bei Steinen und Schnecken – die Nähmaschine und mein Nacken waren sehr gefordert. Den Mittelteil habe ich dann mit Nylonfaden gestippelt. Das Innenfutter der Tasche ist aus einem Batikstoff mit zwei Zippfächern vorne und hinten, einem Handyfach seitlich rechts und einem Brillenfach seitlich links. Außerdem wird „Rügen“ mit einem Reißverschluss geschlossen. Die Henkel sind aus Stoff.
Ich habe sehr lange an der Tasche gearbeitet, aber sie „entwickelte“ sich, da ich keinen Schnitt hatte. Fertig war der Taschenkörper, aber welche Henkel nehme ich nun, welchen Verschluss mache ich? Fragen über Fragen. Lederhenkel waren zu streng für die Tasche, Stoffhenkel und Verschluss erforderten aber eine Umplanung. Und wieder musste ich an die Maschine und Steine quilten.
Ich finde, meine Tasche hat sich sehr gut „entwickelt“ und ich bin sehr zufrieden, und habe wieder sehr viel gelernt.

Dienstag, 1. Januar 2008

Prosit 2008



Ich wünsche meinen LeserInnen ein

Prosit 2008.

Freuen wir uns gemeinsam auf ein kreatives, quiltiges neues Jahr!