Freitag, 22. Februar 2008

Connys Quiltschule

Bei unserem gestrigen Treffen der Patchworkschwestern stand ein Workshop zum Thema "Paper Piecing" auf dem Programm. Ort des textilen Geschehens war mein Wohnzimmer, das Platz für sechs nähsüchtige Damen bot. Nach einer kurzen Lagebesprechung in der Küche bei Kuchen und Café zogen wir dann weiter ins Wohnzimmer, wo schon drei Nähmaschinen auf ihren Einsatz warteten. Unter der "strengen" Aufsicht unserer Frau Lehrerin Conny ging es an die Arbeit. Da wurde gesteckt, genau geschaut (oder vielleicht auch nicht), genäht, leider auch getrennt, weil irgendwo ein kleines Eckerl Stoff fehlte, aber auch gescherzt und gelacht über die eigenen Fehler. Nach ca. drei Stunden "schweißtreibender" Arbeit (oder war die Heizung doch zu hoch aufgedreht?!) kamen wunderschöne, fast fertige Blöcke zum Vorschein. Die Schwestern strahlten und unsere Conny zeigte sich zufrieden mit unseren Arbeiten. Zum Ausklang und zur Belohnung gab es dann auch noch einen kleinen Snack. Und ich darf mein Lehrstück vorzeigen:

Dienstag, 12. Februar 2008

Das große Quilten…

Nachdem mein Challenge-Projekt bereits seit Wochen fertiggenäht ist, stellt sich jetzt die Frage, wie quilte ich nun. Eines ist klar, auf jeden Fall alles mit der Maschine. Zeitschriften, Bücher, Internet-Seiten werden durchsucht, am Papier geübt, auf Folien gezeichnet und auf den Stoff gelegt, immer auf der Suche nach dem richtigen Quiltmuster. Gestern war es dann so weit, ich habe die ersten Quiltschritte gesetzt.

Freitag, 18. Januar 2008

Challenge

Die Patchworkgruppe „Windradquilter“ aus dem wunderschönen Weinviertel/Niederösterreich hat mich zu einem „Half-Yard-Challenge“ (entworfen von Sharon Hultgren, veröffentlich in „Love of Quilting“ 1/2/2006 von Fons & Porter) eingeladen. Diese Einladung habe ich sehr gerne angenommen, da mir die Gruppe ans Herz gewachsen ist und ich hier sehr, sehr liebe Freundinnen gefunden habe.
Der Challenge setzt sich aus 5 Farben in Quadraten, kleinen Dreiecken und großen Dreiecken zusammen und hat die Größe von ca. 1 x 1 Meter. Ich habe mich für Batikstoffe entschieden und bin schon fleißig am Nähen. Ich verrate hier nur die Stoffe, die Umsetzung de Challenge bleibt aber ein Geheimnis, das ich erst in den nächsten Monaten lüften kann.

Donnerstag, 17. Januar 2008

„Rügen"

„Die Tasche ist nun fertig, aber wie werde ich sie nennen?“ Dann sah ich im Fernsehen eine Dokumentation über die Insel „Rügen“, über ihre schönen Strände, die neu renovierten Bauten. Da war doch auch der passende Namen für meine Tasche: „Rügen“.
„Rügen“ ist aus sandfarbigem Baumwollstoff mit einem Quiltmuster aus Steinen und Schnecken mit Rayonfaden gequiltet. Sie ist mit einem starken Vlies verstärkt, so dass sie dadurch einen guten Stand hat. Die Größe ist ca. 40 cm breit, 36 cm hoch und 10 cm tief.
Stundenlang saß ich bei Steinen und Schnecken – die Nähmaschine und mein Nacken waren sehr gefordert. Den Mittelteil habe ich dann mit Nylonfaden gestippelt. Das Innenfutter der Tasche ist aus einem Batikstoff mit zwei Zippfächern vorne und hinten, einem Handyfach seitlich rechts und einem Brillenfach seitlich links. Außerdem wird „Rügen“ mit einem Reißverschluss geschlossen. Die Henkel sind aus Stoff.
Ich habe sehr lange an der Tasche gearbeitet, aber sie „entwickelte“ sich, da ich keinen Schnitt hatte. Fertig war der Taschenkörper, aber welche Henkel nehme ich nun, welchen Verschluss mache ich? Fragen über Fragen. Lederhenkel waren zu streng für die Tasche, Stoffhenkel und Verschluss erforderten aber eine Umplanung. Und wieder musste ich an die Maschine und Steine quilten.
Ich finde, meine Tasche hat sich sehr gut „entwickelt“ und ich bin sehr zufrieden, und habe wieder sehr viel gelernt.

Dienstag, 1. Januar 2008

Prosit 2008



Ich wünsche meinen LeserInnen ein

Prosit 2008.

Freuen wir uns gemeinsam auf ein kreatives, quiltiges neues Jahr!

Freitag, 28. Dezember 2007

Verlorene Fäustlinge



Nun lüfte ich mein Geheimnis, worauf meine Socken liegen.

Ich habe es doch noch geschafft, meine Winterdecke "Verlorene Fäustlinge" zu den Weihnachtsfeiertagen fertigzuquilten. Es ist eine meiner ersten Patchworkdecken. Genäht habe ich die Decke im Winter 2000/2001 nach einer Vorlage von Lynette Jensen. Die Fäustlinge sind mit einem Knopflochstich mit der Hand umstickt und die Bündchen im Stielstich gestickt.

Mit der Maschine habe ich die Decke jetzt im Dezember 2007 gequiltet. Im Rand sind Tannenbäume und Sterne, der Mittelteil ist im Raster gequiltet, die Fäustlinge mit den Herzen und Sternen umrandet, die Schneemännerblöcke mit Nylonfaden gestippelt und die roten Dreiecke mit dem Walkingfoot abgenäht. Gut Ding braucht Weile!

Und so hoffe ich, dass einige meiner Decken, die zwar fertiggenäht, aber noch nicht gequiltet sind, im nächsten Jahr aufgearbeitet werden. Und nicht nur Decken - es warten noch viele, viele schöne gepatchte Stücke. Ein guter Vorsatz für das Jahr 2008!

Sonntag, 16. Dezember 2007

Wollig warm...

Jedes Jahr im Winter bekomme ich Lust zu stricken. Waren es früher Pullover und Westen, so sind es seit meiner chronischen Patchworkinfektion hauptsächlich Socken. Die stricken sich schon fast von selbst beim Frühstück. Ich liebe es nämlich lange zu frühstücken und nebenbei ein bisschen zu stricken oder ein Quiltprojekt zu planen. Und so hat mein dritter Adventsonntag mit einem langen Frühstück und mit dem Stricken meines zweiten Sockens begonnen. Für das Foto habe ich sie auf der Rückseite meines gerade in Arbeit befindenden Winterquilts plaziert. Mehr von meinem Quilt verrate ich in den nächsten Tagen.